Ein Gericht in Madrid hat Hindernis-Weltmeisterin Marta Dominguez am Mittwoch vom Vorwurf des Medikamentenhandels freigesprochen.

Der 35-Jährigen war zur Last gelegt worden, einem befreundeten Athleten ohne Lizenz eine Dopingsubstanz besorgt zu haben.

"Es gibt keinen begründeten Hinweis auf ein kriminelles Vorgehen", sagte Richterin Mercedes Perez Barrios in ihrer Erklärung.

Im Dezember 2010 war Dominguez zusammen mit 13 anderen Personen wegen des Verdachts ihrer Verwicklung in die "Operacion Galgo" um den Arzt Eufemiano Fuentes festgenommen, dann aber wegen ihrer Schwangerschaft wieder freigelassen worden.

Sie hatte stets beteuert, nie Dopingmittel eingenommen und nie andere Athleten mit verbotenen Substanzen versorgt zu haben.

In Verdacht sei sie geraten, weil man Telefongespräche abgehört habe.

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