Die Veranstalter der Euromeetings-Gruppe hat ihren Bann gegen ehemalige Doper aufgehoben. Das berichtet "The Telegraph".

Demnach können Doper, die ihre Sperre abgesessen haben, künftig wieder bei Veranstaltungen der Euromeetings-Gruppe starten.

Zu der Gruppe zählen die 50 wichtigsten Veranstaltungen der Leichtathletik-Saison in Europa, darunter die Meeting-Serien Diamond League und World Challenge.

Den Bann - als "Empfehlung" tituliert - hatten die Organisatoren seit 2008 versucht umzusetzen. Doch 2010 hielten sich die Meeting-Ausrichter in Rom und Ostrava nicht mehr daran.

Zudem setzte Ende Juni 2011 die französische 1500-Meter-Läuferin Hind Dehiba vor einem schweizer Gericht im Kanton Vaud ihren Start beim Meeting in Lausanne durch.

Unabhängig von der Auflösung der Vereinbarung, bleibt es jedem Organisator vorbehalten, einen Athleten ablehnen.

Eine noch weittragendere Entscheidung wird in den kommenden Wochen vom Internationalen Sportgerichtshof (CAS) erwartet. Der CAS muss entscheiden, ob das IOC ehemaligen Dopern das Startrecht bei Olympischen Spielen verweigern darf.

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