Diskuswerferin Julia Fischer hat nach Kugelstoßer David Storl die zweite Goldmedaille für Deutschlands Leichtathleten bei der U-23-EM im tschechischen Ostrau gewonnen.

Wie der Chemnitzer wiederholte sie ihren Sieg von der U-18-WM 2007 an gleicher Stelle und erzielte dabei mit 59,60 m persönliche Bestweite.

Kugelstoßerin Sophie Kleeberg holte sich mit der persönlicher Bestleistung von 17,92 m die Silbermedaille hinter der Russin Jewgenija Kolodka (18,87), Bronze gewann Leena Günther (Köln) bei starkem Gegenwind von 1,7 m in 11,75 Sekunden beim 100-m-Sieg der Rumänin Andrea Ograzeanu (11,65).

Zuvor hatte Zehnkämpfer Felix Knobel die zweite deutsche Goldchance verpasst.

Nach seiner Steigerung auf 8288 Punkte Ende Mai trat der 22-Jährige in die erste Hürde und schied auf dem Weg zu einer möglichen neuen Bestleistung aus.

Kai Kazmirek wurde als bester Deutscher mit 7800 Punkten Sechster.

Julia Fischer meinte nach ihrem Gold vor der Weißrussin Nastassida Kaschtanawa (56,25): "Ich wusste, dass es heute ein guter Tag werden würde. Seit dem U18-WM-Titel 2007 liebe ich diese Stadt. Trotzdem war ich total nervös, die Beine haben nur geflattert."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel