Eine Straffung des sportlichen Programms soll die Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften für Zuschauer und Fernsehen attraktiver machen.

"Bahngehen wird in andere Veranstaltungen integriert, die Teilnehmerzahl in den anderen Disziplinen begrenzt", erklärte Clemens Prokop, Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), zum Aufakt der 111. Titelkämpfe im Kasseler Auestadion nach den Entscheidungen von Präsidium und Verbandsrat.

Laut Prokop sollen künftig in Disziplinen mit Startblock jeweils 24 Athletinnen und Athleten gegeneinander antreten, auf Mittelstrecken 16 und auf Langstrecken 20, in den technischen Disziplinen jeweils 14. `Das ist nur der Anfang", betonte Prokop, "wir wollen umfassende Reformen und werden das Schritt für Schritt fortführen."

Der DLV beschloss ferner, das Ergebnismanagement und die Sanktionierung im Anti-Doping-Bereich künftig in die Hände der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) sowie des Deutschen Sportschiedsgerichts (DIS) in Köln zu geben und so vom Verband loszulösen. "Das ist für die Zukunft ein Quantensprung, diesen Bereich auf ein externe Einrichtungen zu übertragen", so Prokop.

Als klares strategisches Ziel des DLV stellte Prokop heraus, die Europameisterschaften 2018 nach Berlin holen zu wollen: "Wir werden die Bewerbung konsequent präsentieren und hoffen optimistisch auf den Zuschlag des Europaverbandes. Außerdem hoffen wir, dass die Team-EM 2014 doch noch in Braunschweig stattfinden kann."

Die Deutschen Hallenmeisterschaften 2013 wurden nach Dortmund vergeben.

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