Weltrekordlerin Betty Heidler warf den Hammer am Samstag so weit wie keine andere in diesem Jahr auf der Welt.

"Das Ergebnis ist total erfreulich, aber die Serie war nicht so super", sagte die Europameisterin, die mit 76,04 m ihren siebten deutschen Meistertitel in Serie perfekt machte.

Betty Heidler, die den Weltrekord am 21. Mai in Halle/Saale auf 79,42 m verbessert hatte, siegte vor Klubkameradin Kathrin Klaas (LG Frankfurt/72,39), die sich als Weltranglisten-Dritte ebenfalls Hoffnungen auf eine Medaille bei der WM in Daegu/Südkorea (27. August bis 4. September) machen darf.

"Das war mein letzter Wettkampf vor der WM. Aber das muss kein Problem sein, vor Halle hatte ich auch lange keinen", meinte Heidler in Anspielung auf den Weltrekord aus heiterem Himmel und antwortete vier Jahre nach dem WM-Gold von Osaka auf die Frage nach ihrem Ziel in Daegu: "Eine Medaille."

Die Europameisterin wird bis zum Abflug nach Korea (18. August) "viel Krafttraining, Würfe mit schwereren Geräten und hohe Umfänge" bestreiten und gibt zu: "Das bedeutet auch viel Schmerzen." Zweieinhalb Wochen wird sie mit Kathrin Klaas und Trainer Michael Deyhle im Schwarzwald auf dem Herzogenhorn trainieren.

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