Ein böses Malheur kostet 400-m-Hürdenläufer Georg Fleischhauer mit großer Wahrscheinlichkeit den Titel bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Kassel.

Eine zu spät abgegebene Startkarte kann sogar dazu führen, dass in seiner Disziplin die WM-Teilnahme eines zweiten deutschen Läufers in Daegu/Südkorea (27. August bis 4. September) verhindert wird.

"Ich hoffe noch immer auf irgendeine Lösung durch die Jury. Aber die Chancen stehen nicht gut", sagte der 22 Jahre alte Sachse, der die bisher in 49,50 Sekunden knapp verpasste A-Norm für die WM (49,40) in Kassel nachholen wollte. Seine mit der Staffel beschäftigte Trainerin Erika Falz hatte vergessen, die Startkarte rechtzeitig abzugeben.

Fleischhauer durfte zwar im Vorlauf außer Konkurrenz laufen und war in 49,97 Schnellster von allen. Doch er war nicht regelkonform für das Finale qualifiziert, in dem nur acht Läufer starten können.

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