Caster Semenya ist vier Wochen vor der Leichtathletik-WM außer Tritt.

Die 21 Jahre alte Südafrikanerin, um deren Startberechtigung in der Frauenklasse es nach ihrem WM-Gold 2009 in Berlin weltweite Diskussionen gegeben hatte, trudelte beim 11. Diamond-League-Meeting in Stockholm nur als Achte ins 800-m-Ziel.

Dagegen hätte 400-m-Weltmeister Lashawn Merritt (USA) sein Comeback nach 21 Monaten Dopingsperre fast mit einem Sieg gefeiert.

Beim Erfolg über Merritt (44,74) verfehlte Jamaikas neue 400-m-Hoffnung Jermaine Gonzales in 44,69 die Jahres-Weltbestzeit nur um 0,04 Sekunden.

Doch auch der US-Amerikaner machte klar, dass mit ihm wieder stark zu rechnen ist.

Merritt, der mit einer Wildcard des Weltverbandes IAAF beim Saisonhöhepunkt in Südkorea (27. August bis 4. September) starten darf, war zwischen Oktober 2009 und Januar 2010 bei insgesamt drei Kontrollen positiv getestet und für 21 Monate gesperrt worden.

Laut der damaligen Aussage seines Anwalts war ihm das zur Potenzsteigerung eingenommene Mittel DHEA zum Verhängnis geworden.

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