Im Kampf um ein Ticket für die Leichtathletik-WM in Daegu hat Stabhochspringer Björn Otto erneut ein Zeichen gesetzt.

Der Routinier aus Dormagen gewann am Sonntag beim Meeting in Schifflange/Luxemburg mit im ersten Versuch übersprungenen 5,60 m, scheiterte dann aber dreimal an 5,70 m.

Vereinskollege Karsten Dilla, Ottos schärfster Kontrahent für den dritten deutschen WM-Startplatz, musste sich mit 5,30 m und Platz drei hinter dem Münchener Alexander Straub (5,40) begnügen. Sechs-Meter-Springer Danny Ecker wurde Fünfter (5,20).

Otto hatte am Dienstag in Landau mit 5,80 m nach den bereits nominierten Malte Mohr (5,81) und Raphael Holzdeppe sowie Dilla (beide 5,72) als vierter deutscher Springer die Norm für die Titelkämpfe vom 27. August bis 4. September erfüllt.

Bis zum 14. August besteht noch die Chance, sich für die abschließende Nominierungsrunde zu empfehlen.

Weitspringerin Sosthene Moguenara verpasste in Schifflange die geforderte A-Norm für Daegu erneut knapp.

Die im Tschad geborene 21-Jährige blieb mit 6,68 sieben Zentimeter unter der geforderten Weite (6,75). Moguenara, die unter Vorbehalt für die Titelkämpfe in Südkorea nominiert ist, hat eine Saisonbestleistung von 6,74 m.

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