Am geschichsträchtigen Ort vor dem Brandenburger Tor gehen internationale Leichtathletik-Stars am Freitag (ab 16 Uhr) in die Luft.

Beim Vierländerkampf zwischen den USA, Frankreich, Russland und Gastgeber Deutschland ermitteln Stabhoch- und Weitspringer in der neu geschaffenen Team-Challaenge "Berlin fliegt" ihre Sieger - einen Tag vor dem 50. Jahrestag des Mauerbaus in Berlin.

"Am Brandenburger Tor für Deutschland zu springen, gegen Topathleten aus drei anderen Nationen, das ist eine große Ehre und spornt noch mal besonders für die WM an", sagte Weitspringer Sebastian Bayer.

Der Halleneuropameister bildet mit Weitspringerin Bianca Kappler sowie Stab-Hallenvizeweltmeister Malte Mohr das deutsche Trio.

Frankreichs Aushängeschild ist Stab-Europameister Renaud Lavillenie, die Stars der USA die Weltmeister Brad Walker (Stab) und Brittney Reese (Weit). Russland meldete sein Team erst spät.

Mit dem ungewöhnlichen Event fast genau 75 Jahre nach den Olympischen Spielen in Berlin verfolgt der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) mehrere Ziele.

Zum einen soll auf das Stadionfest ISTAF am 11. September im Olympiastadion hingewiesen werden, zum anderen erhält die Bewerbung für die Ausrichtung der EM 2018 in Berlin Nachdruck.

Natürlich rücken auch die Weltmeisterschaften der Leichtathletik in den Fokus, die 15 Tage später im südkoreanischen Daegu (27. August bis 4. September) beginnen.

In der rund zweistündigen Veranstaltung laufen die Athleten unter dem historischen Bauwerk an und landen auf dem Pariser Platz, auf dem Tribünen für 3000 Zuschauer aufgebaut sind.

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