Erstmals in der Sportgeschichte kontrolliert ein internationaler Fachverband alle WM-Teilnehmer per Bluttests auf Doping.

16 Tage vor dem Auftakt der Leichtathletik-Weltmeisterschaften im südkoreanischen Daegu (27. August bis 4. September) kündigte der Weltverband IAAF am Donnerstag an, er werde Blutproben bei allen (der fast 2000) Teilnehmer veranlassen.

Wie die IAAF vor dieser beispiellosen Kontroll-Aktion bekannt gab, sollen die Proben in Zusammenarbeit mit der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) zunächst in Daegu und nach der WM im WADA-Labor in Lausanne auf Auffälligkeiten untersucht werden.

Ziel der Kontrollen, die zusätzlich zu den rund 500 regulären Urin-Proben vor und während der Wettkämpfe vorgenommen werden, ist die Erstellung und Pflege eines biologischen Passes sämtlicher Spitzenathleten, um Manipulationen unmöglich zu machen.

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