Vor der geschichtsträchtigen Kulisse des Brandenburger Tors hat das deutsche Leichtathletik-Trio Sebastian Bayer, Bianca Kappler und Malte Mohr den Ländervergleich "Berlin fliegt" gewonnen.

Die beiden Weitspringer Bayer (7,84 m) und Kappler (6,41 m) sowie Stabhochspringer Mohr (5,72 m) sicherten sich bei dem aus drei Disziplinen bestehenden Vierländerkampf mit 32 Punkten die 24.000 Euro Siegprämie und feierten 15 Tage vor dem Start der WM im südkoreanischen Deagu (27. August bis 4. September) eine gelungene Generalprobe.

Zweiter wurde das Team der USA (30) vor Frankreich (25) und Russland (16).

Die von mehr als 2000 Zuschauern besuchte erstmals ausgetragene Veranstaltung auf dem Pariser Platz war nicht nur Werbung für das Berliner Stadionfest ISTAF und die Bewerbung Berlins für die EM 2018, sondern auch in eine Reihe von Veranstaltungen zum 50. Jahrestag des Mauerbaus eingebettet.

Das Symbol der deutschen Teilung war am 13. August 1961 errichtet worden. Gegner der deutschen Mannschaft waren daher auch drei der vier Alliierten, die die Stadt nach dem zweiten Weltkrieg in Sektoren aufgeteilt hatten. Lediglich Großbritannien fehlte.

Aufgrund der besonderen Wettbewerbsregeln blieben die ganz großen Weiten und Höhen aus, Sicherheit stand erst einmal im Vordergrund.

Gewertet wurde in den drei Disziplinen jeder einzelne Durchgang mit vier Punkten für den Sieger bis zu einem Punkt für den schlechtesten Athleten.

Für einen ungültigen Versuch gab es keinen Zähler. Gesamtsieger wurde die Mannschaft mit dem besten Punkteergebnis nach vier Durchgängen.

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