Im Kampf um das Ticket zu den Leichtathletik-Weltmeisterschaften im südkoreanischen Daegu (27. August bis 4. September) hat 400-m-Hürdenläufer Georg Fleischhauer die nationale Konkurrenz distanziert.

Der Dresdner verpasste als Zweiter hinter Isa Phillips (Jamaika/48,94) beim WM-Testwettkampf in Mannheim zwar in 49,66 Sekunden erneut die A-Norm (49,40), kam aber deutlich vor dem Deutschen Meister David Gollnow (Erding/50,36), der ebenfalls die B-Norm schon geknackt hatte, und Tobias Giehl (LG Würm/50,52) ins Ziel.

Im Stabhochsprung kommt es zu einer spannenden Entscheidung um das dritte deutsche Ticket neben dem Hallen-WM-Zweiten Malte Mohr (5,81) und dem früheren Junioren-Weltmeister Raphael Holzdeppe (5,72), die bereits nominiert sind.

Björn Otto gewann mit der WM-Norm von 5,72 m vor seinem höhengleichen Klubkamerad Karsten Dilla. Beide erfüllten damit die WM-Norm.

Bundestrainer Jörn Elberding hatte zuvorn angekündigt, Dilla sicher zu nominieren, falls keiner die Norm schaffe.

Otto hatte in Landau bereits 5,80 überquert, diese wurden aber nicht offiziell gewertet, da der Anlaufsteg nicht regelkonform mit dem Laser vermessen worden war und darum ungeklärt blieb, ob das Gefälle innerhalb des erlaubten Grenzwertes lag.

Ähnliches Pech hatte Georg Fleischhauer bei der DM, weil seine Trainerin die Startkarte zu spät abgab und er im Finale nicht dabei sein konnte.

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