Stabhochspringer Björn Otto wird mehr und mehr zu tragischen Figur. Drei Tage nach der offiziellen deutschen Kader-Nominierung für die Leichtathletik-WM in Daegu/Südkorea (27. August bis 4. September) gewann der nicht berücksichtigte Dormagener das Meeting am Berliner Kurfürstendamm.

Mit seiner Sieghöhe von 5,75 m schaffte Otto persönliche Jahresbestleistung und übersprang die A-Norm um drei Zentimeter. An 5,82 m scheiterte er nur knapp.

Obwohl nur acht internationale Rivalen seine bis dahin offizielle Bestleistung von 5,72 m überflogen, hatte Otto keinen der drei deutschen Plätze für Südkorea erhalten.

Seine 5,80 m aus Landau waren aus formaljuristischen Gründen nicht anerkannt worden.

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