Die Kenianer Geoffrey und Emmanuel Mutai waren am Sonntag zusammen mit der Äthiopierin Firehiwot Dado die großen Helden beim New-York-Marathon. Für den größten Stadtmarathon der Welt hatten 47.000 Läufer und Läuferinnen gemeldet.

Geoffrey Mutai steigerte auf dem schwierigen Kurs den elf Jahre alten Streckenrekord auf 2:05:05 Stunden und kassierte neben der Siegprämie von 130.000 Dollar noch einmal 70.000 für seine Glanzzeit.

Doch der nicht mit ihm verwandte Geoffrey Mutai stellte den Landsmann hinsichtlich der Prämie noch in den Schatten: Als Zweiter des Rennens in 2:06:28 errang er den Sieg in der Saisonwertung für fünf weltbesten Marathonläufe (New York, London, Berlin, Chicago, Boston) und kassierte allein hierfür 500.000 Dollar. Hinzu kamen 65.000 für Platz zwei und 70.000 Zeitbonus.

Dritter wurde in 2:07:13 der Äthiopier Tsegaye Kebede, der einen Scheck über 110.000 Dollar erhielt, weil er ebenfalls unter 2:07:30 blieb.

Bei den Frauen gewann in 2:23:15 Stunden Firehiwot Dado (Äthiopien) und kassierte für Sieg (130.000) und Zeit (40.000) insgesamt 170.000 Dollar. Zweite in 2:23:19 wurde ihre Teamkameradin Buzanesh Deba vor Mary Keitani (2:23,38).

Die kenianische Halbmarathon-Weltrekordlerin zollte dabei ihrem hohen Anfangstempo Tribut. Die schon um zweieinhalb Minuten enteilte Keitany wurde sechs Minuten vor dem Zieleinlauf eingeholt, hielt dann noch einmal gut mit, hatte aber im Endspurt keine Kraft mehr.

Als Saisonsiegerin der WMM-Wertung der fünf besten Marathonläufe weltweit stand bereits in Chicago die Russin Maria Schobuchowa fest.

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