Zehn Jahre nach seinem Horror-Unfall auf dem EuroSpeedway in der Lausitz hat Alessandro Zanardi als Handbiker seinen ersten Sieg beim New-York-Marathon gefeiert. In 1:13:58 Stunden bewältigte der 44 Jahre alte Italiener die 42,195 Kilometer.

2010 hatte ein geplatzter Reifen den Traum von Sieg beim Big Apple zerstört. "Nun sind die Paralympics 2012 in London nicht länger ein Traum", meinte der 44-Jährige.

"Mein Leben hat sich in Amerika zweimal verändert. Damals mit meinen Erfolgen in der Indycar-Serie, dann hat 2007 mein erster Start beim New-York-Marathon bei mir die Leidenschaft für das Handbike ausgelöst", sagt Zanardi, der zweimal den Titel in der Indycar-Serie gewonnen hatte.

Die Amputation beider Beine nach dem Unfall in der Lausitz war für ihn jedoch kein Grund, den Motorsport aufzugeben. In einem Spezial-BMW startete er 2005 schon wieder in der Tourenwagen-WM.

Als Läufer absolvierten etliche Prominente den berühmtesten und zugleich schwersten Stadtmarathon der Welt. Der zweimalige Olympiasieger im Shorttrack, Apolo Anton Ohno (USA) kam in 3:25:14 Stunden mit gut 80 Minuten Rückstand zum kenianischen Sieger Geoffrey Mutai (2:05:06) ins Ziel.

Der frühere Eishockey-Star Mark Messier, sechsmaliger Gewinner des Stanley Cups, benötigte 4:14:21 Stunden, der frühere niederländische Nationaltorwart Edwin van der Sar 4:19:16. Die 13-malige Grand-Slam-Siegerin Serena Williams twitterte: "Ich bin 4:15 gelaufen. Es hat so viel Spaß gemacht."

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