Der deutsche Sport erhält Lob von der Welt-Anti-Doping-Agentur für seinen Kampf gegen Leistungsmanipulation.

Die WADA hat im Bericht zur Einhaltung ihrer Vorgaben bescheinigt, dass Deutschland die weltweit bindenden Anti-Doping-Regularien (WADA-Code) regelkonform umsetzt und dies als "compliant" (konform) ausgewiesen.

Von den Nationalen Olympischen Komitees fiel ein einziges durch: Ausgerechnet das des Olympia-Gastgebers Großbritannien. Die Briten wollen an der sogenannten Osaka-Regel festhalten, obwohl diese im Oktober vom Internationalen Sportgerichtshof CAS abgeschafft wurde und erhielten deshalb ein "non compliant".

Die Osaka-Regel besagte, dass Athleten nicht beim nächsten Olympia starten dürfen, wenn sie im vorausgegangenen Vier-Jahres-Zeitraum mehr als sechs Monate wegen Dopings gesperrt waren.

Theoretisch könnte die Verfehlung Großbritanniens eine Olympia-Sperre nach sich ziehen, was in diesem Falle allerdings ausgeschlossen ist.

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