Deutschlands Hochsprung-Star Ariane Friedrich tritt bei ihrem Comeback weiter auf der Stelle.

Beim Hochsprung-Meeting in Arnstadt/Thüringen musste sich die WM-Dritte von 2009 in ihrem zweiten Wettkampf 13 Monate nach dem Achillessehnenriss mit 1,85 m und dem letzten Platz zufrieden geben. Russlands Weltmeisterin Anna Tschitscherowa setzte mit der Jahresweltbestleistung von 2,06 m dagegen ein echtes Ausrufezeichen.

Sie gewann vor ihrer Landsfrau Irina Gordejewa und der belgischen Olympiasiegerin Tia Hellebaut (beide 1,97).

Die erneute Enttäuschung für die 2-Meter-Springerin Friedrich hatte Trainer und Manager Günter Eisfeld bereits vorausgeahnt.

"So was Ähnliches kann nochmal passieren. Sie muss einfach wieder das Gefühl für das Springen bekommen", hatte Eisinger gesagt, nachdem für Friedrich bei ihrem Comeback vor Wochenfrist in Tschechien bei 1,84 m Schluss gewesen war.

Bei den Männern belegte der Dresdener Raul Spank mit 2,27 m den vierten Rang. Für einen russischen Doppelsieg sorgten Alexej Dmitrik und Iwan Uchow, Rang drei ging an den Griechen Konstadinos Baniotis (alle 2,30).

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