Als Fehlentscheidung des Internationalen Sportgerichtshofs CAS sieht der Tübinger Sportsoziologie-Professor Helmut Digel die Zulassung des unterschenkelamputierten Südafrikaners Oscar Pistorius für die Olympischen Spiele der Nichtbehinderten.

In seinem neuen Buch "Fairplay" kritisiert das langjährige Mitglied der Führungsriege des Weltverbandes IAAF: "Man öffnet Tür und Tor für technische Manipulationen und lässt einen anderen Sport eintreten."

Inzwischen glauben etliche Experten, dass Pistorius durch seine hochwertigen Karbonstelzen einen nicht vertretbaren technischen Vorteil genießt. Dies hat der 24-Jährige mit seiner 400-m-Bestzeit von 45,07 Sekunden 2011 jedoch nur angedeutet.

Bei der WM in Daegu war Pistorius im August in für ihn schwachen 46,19 am Finaleinzug gescheitert.

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