Ein positiv getesteter Top-Leichtathlet aus Malaysia hat schwere Vorwürfe gegen einen hochrangigen Funktionär seines Verbandes erhoben.

Mohammad Yunus Lasaleh, der bei den Südostasien-Spielen im vergangenen November Gold mit der 4x400-m-Staffel gewonnen hatte, behauptete in einer eidesstattlichen Erklärung, dass ihm Vizepräsident Karim Ibrahim einen bulgarischen Mittelsmann genannt habe, bei dem er sich Dopingmittel beschaffen könne.

Yunus war bei den Spielen in Indonesien wie ein malaysischer Gewichtheber in der A-Probe positiv getestet worden.

Yunus Lasaleh erklärte, man habe ihm gesagt, dass ihm die angeblichen Vitamin-Pillen "helfen würden, Gold zu gewinnen".

Die Ärzte hätten ihm gesagt, dass ihm die Pillen bei der Regeneration helfen würden. Mehrere Trainer und Athleten hätten ihn bei dieser eidesstattlichen Erklärung unterstützt, teilte Yunus Lasaleh mit.

"Jeder kann Anschuldigungen machen, das heißt noch lange nicht, dass sie auch stimmen", sagte Verbandspräsident Shahidan Kassim, nachdem Forderungen nach dem Entlassung von Karim Ibrahim laut geworden waren. 42 Sportler und 16 Trainer haben Kassim eine entsprechende Forderung übergeben.

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