Vier Wochen nach ihrem Comeback hofft Vorzeige-Hochspringerin Ariane Friedrich am Sonntag auf eine weitere Steigerung und den elften deutschen Meistertitel der Karriere.

"Ein paar Zentimeter möchte ich gern noch drauflegen", sagt die 28 Jahre alte Athletin der LG Frankfurt vor dem vierten Wettkampf seit dem Achillessehnenriss vom Dezember 2010.

Trainer Günter Eisinger ist mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. "Der Achillessehnenriss am Sprungfuß war die Höchststrafe für Ariane.

Nach dem Neubeginn hat sie sich über 1,84 m und 1,85 m vor zwei Wochen beim Meeting in Karlsruhe auf 1,90 m gesteigert. Dort sah sie auch bei 1,93 nicht schlecht aus, war in Anlauf und Technik schon deutlich besser", sagt der Coach und Manager.

Eisinger macht allerdings klar: "Selbst wenn Ariane sehr hoch springt - ein Start im März bei der Hallen-WM in Istanbul kommt noch nicht in Frage."

Ihr Fokus liegt klar auf den Europameisterschaften Ende Juni in Helsinki und Olympia vier Wochen später in London (27. Juli bis 12. August).

Mit der Sehne riss vor 14 Monaten auch die beachtliche DM-Siegesserie: Ariane Friedrich war im Freien viermal in Folge und insgesamt fünfmal deutsche Meisterin, in der Halle von 2006 bis 2010 sogar fünfmal nacheinander.

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