Die amerikanische Sprint-Legende Jesse Owens und Chinas umstrittene Langstrecklerin Wang Junxia gehören zum Kreis früherer Stars, die der Leichtathletik-Weltverband IAAF im Jahr seines 100. Jubiläums in die neue "Hall of Fame" aufnehmen will.

IAAF-Präsident Lamine Diack (Senegal) nannte bereits die Namen von 12 der 24 Athleten, die noch 2012 Mitglieder werden sollen.

Wang war wie kaum eine andere, die nie gesperrt wurde, von Dopingverdacht begleitet.

Chinas 5000-m-Olympiasiegerin von Atlanta 1996 und 10.000-Weltmeisterin von Stuttgart 1993 hält noch heute Fabel-Weltrekorde über 3000 und 10.000 m.

Voraussetzung für die Aufnahme ist es laut Diack, dass die Athleten mindestens zweimal Olympiasieger oder Weltmeister waren und einen oder mehrere Weltrekorde aufgestellt haben.

Ihre Karriere muss mindestens zehn Jahre beendet sein.

Zu den ersten Kandidaten zählen fünf Amerikaner, aber keine Deutschen.

Aufgenommen werden sollen neben Owens (USA), viermaliger Olympiasieger 1936 in Berlin, und Wang auch Finnlands früherer Wunderläufer Paavo Nurmi, Abebe Bikila (Äthiopien), Carl Lewis (USA), Emil Zatopek (Tschechoslowakei), Al Oerter (USA), Adhemar da Silva (Brasilien), Ed Moses (USA), Fanny Blankers-Koen (Niederlande), Betty Cuthbert (Australien) und Jackie Joyner-Kersee (USA).

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