Glück im Unglück für Martina Strutz: Im Gegensatz zu vielen anderen Leichtathleten verlor die Stabhochsprung-Vizeweltmeisterin nicht ihre teure Ausrüstung beim Brand der Schweriner Laufhalle, der am Samstag einen Schaden von drei Millionen Euro verursachte.

Die 30-Jährige hatte ihre wertvollen Stäbe laut Gerd Wessig, Abteilungsleiter des Schweriner SC und Hochsprung-Olympiasieger von Moskau 1980, ins Trainingslager nach Südafrika mitgenommen.

Pech hatte Strutz dennoch, da eine 15.000 Euro teure neue Stabhochsprung-Matte verbrannte. Die meisten Athleten stehen ohne Ausrüstung da, weil Sportgeräte im Wert von 170.000 Euro vernichtet wurden.

In der erst 2011 renovierten Halle befanden sich neben einer Lauf- und Rundbahn drei Hochsprung- und zwei Stabhochsprung-Anlagen sowie mehr als 100 Stabhochsprungstäbe.

Auch Triathleten und Radsportler verloren ihre Trainingsstätte. Die Ursache für den Brand steht noch nicht fest.

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