Zwei Jahres-Weltbestmarken waren die Höhepunkte am zweiten Tag der russischen Leichtathletik-Meisterschaften in Schaboksary. Weltmeisterin Anna Tschitscherowa überquerte beim Sieg vor Swetlana Schkolina (2,01) und Irina Gordejewa (1,99) 2,03 m und scheiterte dann an 2,08 m.

Natalja Antjuch gewann die 400 m Hürden in 53,40, während Irina Dawydowa fünf Tage nach ihrem EM-Sieg in Helsinki eine Wildcard für Olympia in London (27. Juli bis 12. August) erhielt. Jekaterina Poistogowa schlug über 800 m Europameisterin Jelena Arschakowa mit U23-Europarekord von 1:58,15 Minuten.

Die künftige Olympia-Konkurrenz der deutschen Werfer wartete mit guten Weiten auf. Allen voran Maxim Sidorow, der mit 21,51 m die EM-Siegerleistung von Weltmeister David Storl nur um sieben Zentimeter verfehlte. Im Kugelstoßen der Frauen machte nur Jewgenia Kolodko mit 20,15 m Medaillenambitionen deutlich.

Speerwurf-Weltmeisterin Maria Abakumowa siegte mit eher bescheidenen 64,41 m. Mit dem Stab dominierte Ex-Weltrekordlerin Swetlana Feofanowa in Abwesenheit der für London gesetzten Olympiasiegerin Jelena Issinbajewa mit 4,65 m. Den Weitsprung dominierte Jelena Sokolowa mit starken 7,06 m.

Bereits im 400-m-Halbfinale sprinteten Julia Guschina in 49,56 und Tatjana Firowa in 49,76 auf die Plätze vier und fünf der Weltrangliste.

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