Beim siebten Diamond League-Meeting der Saison haben die 5000-m-Läufer mit fünf Jahres-Weltbestmarken für den Höhepunkt des Abends gesorgt.

Der Äthiopier Dejen Gebremeskel näherte sich dem Weltrekord seines Landsmanns Kenenisa Bekele in 12:46,81 Minuten bis auf 9,46 Sekunden, dahinter hagelte es Glanzzeiten: Sechs Läufer blieben erstmals unter 12:50 Sekunden im gleichen Rennen, elf unter 13 Minuten.

Als Zweiter lag Hagos Gebrhiwet (ebenfalls Äthiopien) in 12:47,53 nur knapp zurück und schlug in Isaiah Koech (12:48,64) den besten Kenianer.

Für weitere Jahres-Weltbestmarken sorgten Kenias Weltrekordler David Rudisha, der in 1:41,54 Minuten seinem 800-m-Weltrekord wieder näher rückte, der WM-Zweite Javier Culson (Puerto Rico) über 400 m Hürden in 47,78 Sekunden beim Sieg über den britischen Weltmeister David Greene (47,84), über 1500 m Mariam Alaoui Selsouli (Marokko) in 3:56,15 Minuten vor der türkischen Europameisterin Asli Cakir Alptekin (3:56,62) und Sally Person (Australien) in hochklassigen 12,40 Sekunden über 100 m Hürden.

In Abwesenheit der jamaikanischen Stars Usain Bolt und Yohan Blake gewann Ex-Weltmeister Tyson Gay in 9,99 Sekunden den 100-m-Lauf vor Justin Gatlin (beide USA/1003,), der vor seiner Dopingsperre in in 9,77 Weltrekordler, 2004 in Athen Olympiasieger und 2005 in Helsinki Weltmeister gewesen war.

Gute 49,77 lief über 400 m Botswanas Ex-Weltmeisterin Amantle Montsho. Über 3000 m Hindernis erzielte Paul Kipsiele Koch erneut starke 8:00,57 Minuten.

Schwache Leistungen boten zum Auftakt die Werfer. Kroatiens Diskus-Europameisterin Sandra Perkovic unterlag mit 61,46 m Australiens Olympiasiegerin Dani Samuels (61,81).

Im Kugelstoßen reichten dem kanadischen WM-Zweiten Dylan Armstrong 20,54 m zum Sieg. Im Speerwurf bot der Ukrainer Alexander Pjatuizia am Ende noch gute 85,67 m.

Fünf Tage nach Silber, Bronze und Rang vier bei der EM von Helsinki enttäuschten die deutschen Stabhochspringer in Paris. Björn Otto war als Dritter mit 5,62 m erneut bester Deutscher, als Vierter folgte wie bei der EM Malte Mohr.

Während er wenigstens 5,52 m schaffte, war dies als Anfangshöhe zu hoch für den EM-Dritten Raphael Holzdeppe. Sieger wurde wie bei der EM der Franzose Renaud Lavillenie (5,77).

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