Böser Rückschlag für Jelena Issinbajewa: Beim letzten Diamond League-Meeting der Leichtathleten vor Olympia riss die russische Stabhochsprung-Weltrekordlerin in ihrer Wahlheimat Monte Carlo die Anfangshöhe von 4,70 m.

Dabei schien ihr fast dreijähriges Karrieretief nach dem Hallen-Weltrekord des Winters längst überwunden.

Die deutsche Diskus-Hoffnung Nadine Müller verlor erneut eine EM-Revanche gegen Europameisterin Sandra Perkovic. Mit 64,64 m zog die WM- und EM-Zweite aus Halle Niederlage aber nur knapp den Kürzeren gegen die kroatische Olmypiafavoritin (65,29).

Gleich zum Auftakt gab es zwei Jahres-Weltbestmarken. Erst war USA-Staffel der Männer in 37,61 Sekunden über 4x100 m schneller als Jamaikas Stars in ihrem besten Saisonrennen 2012.

Dann machte Asbel Kiprop als Sieger eines grandiosen 1500-m-Rennens in 3:28,88 Minuten deutlich, dass er nach dem Gold von Peking 2008 erneut Olympiafavorit ist. Als Zweiter unterbot auch sein kenianischer Landsmann Nixon Chebseba in 3:29,77 die 3:30-Minuten-Barriere, noch der Siebte lief 3:31,61.

Sensationell stark präsentierten sich die belgischen 400-m-Zwillige. Jonathan Borlee schlug in 44,74 Sekunden Grenadas Weltmeister Kirani James (44,76) und Bruder Kevin wurde in 44,94 Dritter.

Über 400 m Hürden bezwang Zuzana Hejnova (Tschechien) in 54,12 die US-Favoritin Lashinda Demus (54,26) und Jamaikas Ex-Weltmeisterin Melaine Walker (54,44). Im Dreisprung triumphierte erneut die WM-Dritte Catherina Ibarguen (Kolumbien) mit guten 14,80 m.

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