Vor der geschichtsträchtigen Kulisse mit dem Brandenburger Tor hat Deutschland den innovativen Ländervergleich "Berlin fliegt!" gewonnen.
Eine Woche nach dem Ende der Olympischen Spiele von London setzten sich die Weitspringer Sebastian Bayer (Hamburg) und Sosthene Taroum Moguenara (Wattenscheid) sowie Stabhochspringer Björn Otto (Dormagen) bei dem aus drei Disziplinen bestehenden Vierländerkampf mit 35 Punkten vor den USA mit Weitsprung-Olympiasiegerin Brittney Reese (29,5), Russland (24) und Frankreich (20,5) durch.
"Das war ein ganz besonderes Springen. Auch für die Zuschauer war es sehr interessant", sagte der Olympiazweite Otto.
Die Veranstaltung auf dem Pariser Platz wurde von etwa 2000 Zuschauern besucht. Sie war auch als Werbung für das Stadionfest ISTAF und Berlins Bewerbung für die Leichtathletik-EM 2018 gedacht. Deutschland hatte bereits die Premiere vor einem Jahr für sich entschieden.
Aufgrund der besonderen Wettbewerbsregeln blieben die ganz großen Weiten und Höhen aus, die Sicherheit stand im Vordergrund. Gewertet wurde in den drei Disziplinen jeder einzelne Durchgang mit vier Punkten für den Sieger bis zu einem Punkt für den schlechtesten Athleten. Für einen ungültigen Versuch gab es keinen Zähler. Gesamtsieger wurde die Mannschaft mit dem besten Punkteergebnis nach vier Durchgängen.

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