Für die deutschen Top-Leichtahthleten wird 2013 ein Jahr des Übergangs.

"Wir müssen den Mut haben, den Spitzenleuten im nächsten Jahr ausreichend Zeit für Regenerationsprozesse zu geben. Wir wollen nicht das Maximum, sondern das Optimum des individuell Leistbaren", sagte Thomas Kurschilgen, Sportdirektor des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), am Dienstag in Frankfurt am Main.

Nächstes Jahr stehen als Höhepunkte die Weltmeisterschaften in Moskau (10. bis 18. August) sowie die Hallen-Europameisterschaften in Göteborg (1. bis 3. März) an.

Der neue Cheftrainer Idriss Gonschinska sieht bereits die anstehende Saison als "erstes Vorbereitungsjahr" auf die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro.

"Natürlich wollen wir auch bei der WM in Moskau erfolgreich sein, aber man muss da individuell herangehen", sagte Gonschinska über das Konzept für 2013.

Die acht olympischen Leichtathletik-Medaillen mit Diskus-Gold von Robert Harting als Höhepunkt von London 2012 bezeichnete der Cheftrainer als "außergewöhnlich. Das werden wir nicht als Maßstab heranziehen", erklärte Gonschinska.

Im kommenden Jahr sollen zudem junge Athleten aus dem U23-Bereich wie 3000-m-Hinderniss-Läuferin Gesa Felicitas Krause (LG Eintracht Frankfurt) sowie die Diskuswerferinnen Julia Fischer (SCC Berlin) und Anna Rüh (SC Neubrandenburg) auf großer Wettkampfbühne an die Nationalmannschaft herangeführt werden.