Hochspringerin Ariane Friedrich will demnächst auch im Weitsprung an den Start gehen.

"Weil Ariane nach ihrer Schulter-Operation noch nicht das volle Krafttraining machen kann, müssen wir die Hallen-Saison im Hochsprung absagen. Ariane ist aber so schnell wie nie, deshalb kann sie im Weitsprung starten", erklärte Trainer Günter Eisinger gegenüber "Bild".

"Aber nur", schränkt er ein", wenn sie 6,50 Meter packt. Das wäre deutsche Spitze. Es macht keinen Sinn, wenn sie sehr schlecht wäre. Das wäre dann nur frustrierend."

Friedrich hat im Training bereits einige Probeversuche gemacht und Spaß am Weitsprung gefunden. Als Vorbild kann eine Amerikanerin dienen, erklärt Eisinger: "Chaunte Howard Lowe macht auch beides. Sie springt 2,05 Meter hoch und 6,90 Meter weit."

Der Trainer denkt sogar an weitere Starts seiner Athletin: "Die 100 Meter wären zu kurz, aber 200 oder 400 Meter wären gut."

Friedrich, die bei der WM 2009 2,02 m übersprang und Bronze holte, wurde zuletzt immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. Trotz nicht erfüllter Norm wurde sie vom DOSB für die Olympischen Spiele 2012 in London nominiert, verpasste dort aber das Finale.

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