Mo Farah, zweifacher Goldmedaillen-Gewinner bei den Olympischen Spielen in London 2012, hatte laut eigener Aussage zum wiederholten Male Probleme bei der Einreise in die Vereinigten Staaten.

Der Gewinner über 5.000 und 10.000 Meter wurde nach Berichten der englischen Zeitung "The Sun" aufgrund seiner somalischen Herkunft und Unstimmigkeiten mit den Einreispapieren vom US-Zoll festgehalten.

Farah, der am Nike-Trainingsstützpunkt in Oregon mit Trainer Alberto Salazar zusammenarbeitet, sollte ursprünglich von seinem Sponsor eine Aufenthaltsgenehmigung bekommen, um die Feiertage bei seiner in Portland lebenden Familie zu verbringen.

Da er aber zunächst nur über ein Touristen-Visum verfügte, musste er das Land wieder verlassen und wollte über Toronto/Kanada mit der neuen Aufenthaltsgenehmigung erneut in die USA einreisen.

Bei diesem Vorhaben geriet Farah ins Visier der US-Terrorfahnder.

Selbst seine beiden Goldmedaillen im Koffer überzeugten die Grenzbeamten der USA nicht.

"Dieses Mal hatte ich sogar meine beiden Medaillen dabei, doch auch das hat sie nicht überzeugt", erklärte der für Großbritannien startende Langstreckenläufer.

Die Sache klärte sich erst auf, als Farah seinen Trainer Salazar um Hilfe bat. "Zum Glück hat Alberto einen Freund beim FBI, der ein großer Leichtathletik-Fan ist und wusste, wer ich bin", berichtete der erleichterte Brite der "Sun".

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