Die Leichtathletik trauert um einen ihrer großen Stars vergangener Tage: Der langjährige 200-m-Weltrekordler Pietro Mennea ist am Donnerstag im Alter von 60 Jahren nach längerer Krankheit in einem Krankenhaus in Rom gestorben. Das teilte Giovanni Malago, Präsident des italienischen Olympia-Komitees CONI, am Donnerstag mit.

Mennea, der in Italien auch "Freccia del Sud" (Pfeil des Südens) genannt wurde, prägte in der siebziger Jahren maßgeblich den Sprint, vor allem die 200 m. Am 12. September 1979 schraubte er bei der Studenten-WM in der Höhenluft von Mexiko-Stadt bei einem soeben noch zulässigen Rückenwind von 1,8 m/Sek. den Weltrekord auf 19,72 Sekunden.

Diese Marke sollte 17 Jahre lang halten, ehe US-Superstar Michael Johnson sie auf 19,66 verbesserte. Mennea war der erste weiße Sprint-Weltrekordler seit Armin Hary (10,0 Sekunden über 100 m). Der Höhepunkt seiner Karriere war das Olympia-Gold 1980 in Moskau.

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