Der frühere 100-m-Weltrekordler Asafa Powell (30) ist bei seinem Comeback erneut von seinem eigenen Körper eingebremst worden.

Der Jamaikaner, der beim olympischen 100-m-Finale in London wegen einer Oberschenkelverletzung nur den letzten Platz belegt hatte, klagte beim Aufwärmen vor einem 120-m-Rennen im australischen Bundesstaat Victoria über dieselben Probleme.

Im Vorlauf belegte der sichtlich gehandicapte Powell dann nur den dritten Platz und sagte daraufhin seine Halbfinal-Teilnahme ab. Er wird sich am Dienstag in Melbourne eingehend untersuchen lassen.

Powell wollte mit Blick auf die Weltmeisterschaften in Moskau (10.-18. August) beim ältesten Kurzstrecken-Meeting Australiens in die Saison starten. Er hielt als Vorgänger seines Landsmanns Usain Bolt zwischen Juni 2005 und Mai 2008 mit 9,77 bzw. 9,74 Sekunden fast drei Jahre lang den Weltrekord über 100 m.

Der mittlerweile sechsmalige Olympiasieger Bolt löste Powell zunächst in 9,72 ab, ehe er bei der WM im August 2009 in Berlin den Rekord auf die noch heute gültigen 9,58 Sekunden schraubte.

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