Die früheren Weltklasse-Leichtathleten Swetlana Kriweljowa und Olga Kusenkowa sind vom russischen Verband VFLA wegen Dopings für jeweils zwei Jahre gesperrt worden. Für den gleichen Zeitraum erhielt auch 400-m-Hürdenläuferin Jelena Tschurakowa ein Startverbot.

Der früheren Kugelstoßerin Kriweljowa und der Ex-Hammerwerferin Kusenkowa wurden bei Nachuntersuchungen von Dopingproben verbotene Substanzen nachgewiesen. Kusenkowa, die Europameisterin von München 2002, wurde eine Dopingprobe bei der WM 2005 in Helsinki zum Verhängnis.

Der VFLA annullierte nach Überführung der 42-Jährigen alle Ergebnisse Kusenkowas zwischen dem 12. August 2005 und dem 11. August 2007, wodurch sie auch ihren in Finnland gewonnenen Titel an Yipsi Moreno (Kuba) verliert.

Kriweljowa, die Olympiasiegerin von Barcelona 1992 und Weltmeisterin von Paris 2003, fiel bei einem Dopingtest bei den Sommerspielen 2004 in Athen durch. Ihre in Griechenland gewonnene Bronzemedaille hatte der Weltverband IAAF ihr bereits aberkannt, nachdem die 43-Jährige bei einem Nachtest positiv aufgefallen war. Kriweljowa hatte ihre Karriere 2005, Kusenkowa 2008 beendet.

Tschurakowa, die bei den Olympischen Spielen in London das Halbfinale erreicht hatte, wurde bei einem Trainingslager im Januar in Portugal die Einnahme des verbotenen anabolen Steroids Testosteron nachgewiesen.

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