In scharfer Form hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich den Anschlag auf den 117. Boston-Marathon verurteilt.

"Ein feiges Verbrechen, dem Menschen zum Opfer gefallen sind, die mit Tausenden aus aller Welt ein Sportfest in Boston feiern wollten", meinte der für den Sport zuständige Bundesminister in einer ersten Reaktion.

Friedrich sagt: "Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen der Toten. Wir hoffen, dass die Verletzten schnell wieder hergestellt werden."

Der CSU-Politiker weiter: "Wir wissen zur Stunde nicht über die Hintergründe dieses feigen Anschlags Bescheid. Wir stehen in einem ständigen Informationsaustausch mit den amerikanischen Sicherheitsbehörden."

Laut Friedrich hat sich die Sicherheitslage in Deutschland nicht verändert: "Ich habe immer gesagt, dass wir eine kritische Sicherheitslage in Deutschland haben."

Zu Konsequenzen für Sportereignisse meinte Friedrich:

"Aktuelle Ereignisse fließen immer in Überlegungen ein, ich kann Ihnen dazu aber noch nichts sagen. Bei einem Marathon mit 42 Kilometer Strecke ist es außerordentlich schwierig, eine Überwachung der gesamten Strecke herzustellen."

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