Der deutsche Marathonläufer Falk Cierpinski verpasste den Start bei dem von einem Attentat heimgesuchten Boston-Marathon, weil er nach einer Verletzung noch nicht wieder in Form war.

Dies erklärte sein Vater Waldemar, Olympiasieger 1976 in Montreal und 1980 in Moskau, beim Nachrichtensender "Sky".

Cierpinski (62), der selbst schon beim ältesten Stadtmarathon der Welt in Boston gestartet war, meinte zur beabsichtigten Teilnahme seines Sohnes:

"Falks Start war ursprünglich geplant. Aber Gott sei Dank war er gesundheitlich noch nicht dazu in der Lage..."

Er selbst sei "gefrustet, dass Veranstaltungen zu einer solch feigen Tat genutzt werden", meinte der Läuferstar aus Halle an der Saale.

In Boston waren am Montag auf der Zielgerade durch mit Metallsplittern gespickte Bomben drei Menschen getötet und über 140 verletzt worden, davon 17 schwer.

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