Am Morgen nach den Explosionen in Boston wurden in der ganzen Stadt die Sicherheitsmaßnahmen verschärft.

An Bahnhöfen wurden Personen von Bombensuchhunden kontrolliert.

Auch das Gepäck der Passagiere wurde untersucht und durch die von Flughäfen bekannten Scanner geschleust, bevor die Fahrgäste ihre Reise antreten durften.

Eine Terroristenkommision mit dem FBI an der Spitze suchen weiter nach Verdächtigen, berichteten jedoch bisher nicht von Festnahmen am Dienstagmorgen Ortszeit.

Experten versuchen derweil herauszufinden, ob mehr als eine Person als Täter in Frage kommt.

Derweil geht die Stadt langsam wieder in die Normalität über. Einige gesperrte Straßen der Stadt wurden am Dienstag von der Polizei wieder für den Verkehr freigegeben.

Bisher wurde von den drei bestätigten Todesopfern ein achtjähriger Junge identifiziert, seine Mutter und Schwester wurden schwer verletzt. Die Identität der beiden anderen Toten wurde nicht öffentlich bekannt.

Man geht von 30 Personen aus, die mit lebensbedrohlichen Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden. Die Zahl der Toten könnte also noch deutlich steigen.

Das Jüngste im Krankenhaus behandelte Opfer ist drei Jahre alt, das Älteste 62, berichtet der "Boston Globe".

Am Montag detonierten im Zielbereich des Boston Marathons, einem der Ältesten der Welt, zwei Bomben.

Neben den drei Toten soll es mindestens 140 zum Teil schwer verletzte Menschen geben.

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