In Rekordzeit hat der Kenianer Eliud Kipchoge den 28. Hamburg-Marathon gewonnen.

Der Olympiazweite über 5000 m kam bei seinem Debüt über die 42,195-km-Distanz in 2:05: 30 Stunden ins Ziel und verbesserte damit die Bestzeit des Äthiopiers Shami Dawit aus dem Vorjahr um 28 Sekunden.

Kipchoge erhielt dafür eine Extraprämie in Höhe von 50.000 Euro. "Ich bin sehr glücklich, weil ich unbedingt den Rekord laufen wollte. Ich liebe diese Stadt mit diesen fantastischen Zuschauern", sagte Kipchoge im NDR-Fernsehen.

Bei den Frauen siegte die Litauerin Diana Lobacevske in 2:29:17 Stunden. Lisa Hahner verpasste als Vierte (2:31:49) die WM-Norm. Für ein Ticket bei der Leichtathletik-WM im Sommer in Moskau hätte die 23-Jährige Hessin eine Zeit von 2:30:30 Stunden laufen müssen.

"Meine Beine liefen nicht so gut, wie ich es wollte. Ich musste ziemlich hart kämpfen", sagte Hahner, die von einem Sturz ab der Minute 30 gehandicapt war und mit blutenden Knien die Ziellinie überquerte. "Die Verletzung hat mich nicht sonderlich behindert", sagte Hahner.

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