Superstar Usain Bolt hat in seinem letzten Saisonrennen einen souveränen Sieg mit einer hochklassigen Zeit gefeiert.

Der achtmalige Weltmeister aus Jamaika siegte beim Diamond-League-Finale in Brüssel über 100 m in 9,80 Sekunden bei leichtem Rückenwind (0,6 m/s).

Bei der WM in Moskau hatte Bolt in 9,77 Sekunden seine Saisonbestzeit aufgestellt, Weltjahresschnellster über die Königsstrecke bleibt der mittlerweile wegen Dopingverdachts aus dem Verkehr gezogene Amerikaner Tyson Gay mit 9,75 Sekunden.

Bolt verwies in Brüssel US-Sprinter Michael Rodgers (9,90) und seinen jamaikanischen Landsmann Nesta Carter (9,94) auf die Plätze.

Vizeweltmeister Justin Gatlin aus den USA wurde mit ebenfalls 9,94 Vierter.

Bei den Frauen hat sich Jamaikas Sprint-Königin Shelly-Ann Fraser-Pryce am Ende der Saison noch einmal in Top-Form präsentiert.

Die Dreifach-Weltmeisterin von Moskau siegte beim Diamond-League-Finale in Brüssel über 100 m in exzellenten 10, 72 Sekunden.

Bei leichtem Gegenwind (0,3 m/s) blieb die 26-Jährige nur eine Hunderstel über ihrer Siegerzeit aus dem WM-Finale und zwei Hundertstel über ihrer persönlichen Bestzeit aus dem Vorjahr.

Schneller als 10,72 sind in der Leichtathletik-Geschichte nur vier Sprinterinnen gelaufen.

Zweite in Brüssel wurde die Amerikanerin Alexandria Anderson (10, 97) vor Carrie Russell aus Jamaika (10,99). Die frühere Europameisterin Verena Sailer (Mannheim) wurde in ordentlichen 11, 28 Sekunden Sechste.

Jamaikas 200-m-Weltmeister Warren Weir siegte auch in Brüssel über die halbe Stadion-Runde in hochklassigen 19,87 Sekunden bei leichtem Gegenwind (0,2 m/s).

Weltmeister Usain Bolt (Jamaika) lief in Brüssel nur über 100 m.

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