Die bulgarische Sprinterin Tesdschan Naimowa ist nach ihrem Dopingvergehen bei der Hallen-EM als Wiederholungstäterin lebenslang gesperrt worden und muss ihre im März in Göteborg gewonnene Goldmedaille zurückgeben.

Das gab der bulgarische Leichtathletik-Verband am Dienstag bekannt.

Gegen die Entscheidung kann Naimowa noch vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS ziehen.

Ihr EM-Gold geht an die ursprünglich zweiplatzierte Ukrainerin Maria Riemien über, 100-m-Europameisterin Verena Sailer rückt von Rang acht auf sieben vor. Der 26-jährigen Naimowa, die in Schweden das Rennen über die 60 m gewonnen hatte, war in einem Test das anabole Steroid Drostanolon nachgewiesen worden.

Ihre erste Dopingstrafe hatte Naimowa zwischen 2008 und 2010 abgesessen, nachdem sie bei einer Trainingskontrolle Proben vertauscht hatte.

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