Mehr als 40.000 Läuferinnen und Läufer sind am Sonntagmorgen zum 40. Berlin-Marathon gestartet.

Als Favorit bei den Männern ist der Kenianer Wilson Kipsang auf der Strecke, der Weltrekord laufen will. "Ich habe hart trainiert. Ich weiß, dass es möglich ist", sagte der 31-Jährige.

Aktuell steht die Weltbestzeit bei 2:03:38 Stunden, aufgestellt von Kipsangs Landsmann Patrick Makau im Jahr 2011 in der deutschen Hauptstadt.

Die Strecke in Berlin gilt als eine der schnellsten weltweit.

Der viermalige Berlin-Sieger Haile Gebrselassie aus Äthiopien gab in diesem Jahr den Startschuss.

Schon am frühen Sonntag waren zahlreiche Straßen in Berlin für den Verkehr gesperrt worden.

Zudem gibt es für das Rennen, das zu den größten Sportereignissen in der deutschen Hauptstadt zählt, ein geändertes Sicherheitskonzept. Zum ersten Mal wird der Start- und Zielbereich im Berliner Tiergarten umzäunt.

Personenkontrollen sind angekündigt. Mit diesen Maßnahmen reagieren die Veranstalter des Berlin-Marathons auf die Anschläge beim Lauf in Boston. Am 15. April waren bei einem Bombenanschlag drei Menschen getötet worden.

Ein tragischer Vorfall hatte am Samstag den Skater-Marathon überschattet.

Ein 71 Jahre alter Teilnehmer war am Kottbusser Tor zusammengebrochen und gestorben.

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