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Robert Harting gewann beim Meeting in Hengelo © getty

Diskus-Olympiasieger Robert Harting hat binnen vier Tagen den zweiten Triumph gegen seinen polnischen Dauerrivalen Piotr Malachowski gefeiert.

Der dreimalige Weltmeister aus Berlin setzte sich beim Meeting im niederländischen Hengelo mit der persönlichen Saison-Bestleistung von 68,47 m deutlich vor Malachowski (67,07) durch, der im vergangenen Jahr an gleicher Stätte mit 71,48 m auf Platz sechs der "ewigen" Bestenliste geklettert war.

Am vergangenen Donnerstag hatte Harting beim Europa-Auftakt der Diamond League in Rom mit 68,36 m noch deutlicher vor dem Polen (65,86) gewonnen.

Damit war ihm die Revanche für die Niederlage Mitte Mai in Halle/Saale geglückt.

Dort hatte er sich mit 68,28 m dem Ex-Europameister geschlagen geben müssen, der seitdem mit 69,28 m Jahres-Weltbester ist.

Über 400 m der Frauen schaffte die zweitplatzierte Esther Cremer in 51,87 Sekunden als erste Deutsche über die Stadionrunde die Norm (51,90) für die Europameisterschaften in Zürich (12. bis 17. August).

Der Sieg ging an die Französin Floria Guei in 51,80. Auch Diana Sujew unterbot als Zehnte über 1500 m in 4:05,72 Minuten die EM-Norm (4:06,80).

Im Stabhochsprung war Olympiasieger Renauld Lavillenie nicht zu schlagen.

Der Franzose meisterte 5,80 m und lag damit klar vor dem zweitplatzierten Leverkusener Tobias Scherbarth, für den nach übersprungenen 5,55 m Schluss war.

Im 100-m-Sprint der Männer blieben bei 1,4 m/sek. Rückenwind Richard Thompson (Trinidad und Tobago) in 9,95 und der Brite Chijindu Ujah in 9,96 Sekunden unter der 10-Sekunden-Marke.

Eine glänzende Vorstellung bot Zehnkampf-Weltrekordler Ashton Eaton bei seinem Ausflug auf die 400-m-Hürden-Strecke.

Der US-Amerikaner steigerte sich als Zweiter hinter Vizeweltmeister Javier Culson (Puerto Rico/48,66) auf 49,07 Sekunden.

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