Bei Hammerwurf-Weltrekordlerin Betty Heidler ist im EM-Jahr der Knoten geplatzt.

Die 30-Jährige erzielte beim Leichtathletik-Meeting in Fränkisch-Crumbach mit 76,91 m eine persönliche Jahresbestweite und schob sich damit in der Weltbestenliste auf Rang zwei hinter der Chinesin Wang Zheng (77, 68) vor.

Wang hatte sich in Fränkisch-Crumbach im dritten Durchgang mit 75,73 m an die Spitze der Konkurrenz gesetzt und damit ihre Landsfrau Zhang Wenxiu (75,30) abgelöst.

Betty Heidler ließ sich aber von ihren asiatischen Konkurrentinnen nicht irritieren und schockte diese im letzten Versuch mit der Siegesweite.

"Ich bin überglücklich", sagte Heidler, "ich wollte hier über 76 m werfen, weil ich endlich mal zeigen wollte, dass ich es kann. Dass es dann im meinem Lieblingsort und im letzten Versuch zu so einem Wurf und damit zu meinem zehnten Sieg kam, ist einfach toll." Dann ging ihr Blick nach vorn: "Ich habe jetzt noch drei, vier Wettkämpfe bis zur EM. Dann würde ich gern noch ein Stückchen weiter werfen."

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