Der ehemalige US-Leichtathlet Louis Zamperini, der bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin über 5000 m angetreten war, ist im Alter von 97 Jahren gestorben.

Zamperini war auch ein Veteran des Zweiten Weltkrieges. Damals sorgte er für Schlagzeilen, als sein Bomber über dem Pazifik abgeschossen wurde und er gemeinsam mit einem Kameraden 47 Tage in einem Schlauchboot überlebte.

Anschließend verbrachte er zwei Jahre in japanischer Gefangenschaft.

Die Meldung von Zamperinis Tod wurde von Universial Pictures am Donnerstag in Los Angeles verbreitet. Das Studio wird Ende des Jahres die Verfilmung eines Buches präsentieren, das sich mit Zamperinis Leben befasste.

[tweet url="//t.co/HYjoK1MJea"]

Regisseurin des Filmes ist keine Geringere als Hollywood-Größe Angelina Jolie. Die 39-Jährige erklärte zu seinem Tod: "Ich kann seinen Verlust nicht beschreiben. Wir sind alle so dankbar, dass er unser Leben bereichert hat. Wir werden ihn schrecklich vermissen."

Zamperini hatte im 5000-m-Finale 1936 im Berliner Olympiastadion den achten Platz belegt. Beachtenswert war seine 56er-Schlussrunde. Fünfmal trug er die Flamme bei einem Olympischen Fackellauf, zuletzt 1998 in Nagano.

Hier gibt's alles zur Leichtathletik

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel