In der Formel-1-WM fährt Adrian Sutil nur hinterher. Dennoch hat er etwas mit dem berühmten Albert Einstein gemeinsam.

Downforce, Grip, Power, Beschleunigung - das sind die Begriffe, die den Formel-1-Piloten locker über die Lippen kommen. Manche scheinen nur noch in PS zu denken, anderen wird nachgesagt, sie hätten Benzin in den Adern. Kaum einer schaut über den Tellerrand.

Bei Adrian Sutil ist das anders. In seinem Force India ist er zwar keiner der erfolgreicheren. Beim Monaco-GP reichte es jüngst gerade mal zum 14. Platz. Doch er besitzt eine Ader, die ihn auch außerhalb des Rennzirkus sympathisch macht.

Der 26-jährige Deutsche kann glänzend Klavier spielen. Und davon hat Sutil schon einige Kostproben öffentlich in Konzerträumen oder in Fernseh-Studios abgeliefert.

Auch Claudia Nystad ist so eine. Sie ist derzeit von Beruf Skilangläuferin. Aber sie hat eine zweite große Leidenschaft - das Malen und Zeichnen.

Mit ihren Ausstellungen und Bildern hat die Deutsche ebenso für Aufsehen gesorgt wie mit ihren Erfolgen in der Loipe.

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Doch nicht nur im Sport gibt es Größen, die auch außerhalb ihres Spezialgebiets Erfüllung finden. Eine Geschichte über den genialen Mathematiker und Physiker Albert Einstein, der 1905 die Spezielle Relativitätstheorie und 1916 die Allgemeine Relativitätstheorie begründete, kommt mir da in den Kopf.

Einstein war nicht nur ein Künstler der Zahlen und Formeln, er war auch ein leidenschaftlicher Geigenspieler. Und so wurde er gebeten, am 29. Januar 1930 in der "Neuen Synagoge" von Berlin in einem Benefiz-Konzert mitzuspielen.

Einstein sagte begeistert zu und trat auf. Der Saal war nicht zuletzt wegen Einstein ausverkauft. Die Zuschauer waren auf dieses besondere Ereignis gespannt.

Unter dem Publikum saß aber auch ein Musikkritiker der "Berliner Zeitung", der aber offensichtlich mit dem Namen Einstein nichts anzufangen wusste. Er hörte sich den Auftritt des Physik-Nobelpreisträgers an und schrieb hinterher in seinem Blatt:

"Unter den Musikern war ein Mann namens Albert Einstein. Er spielte Geige. Das machte er ganz gut. Aber ich muss sagen: Es gibt einige auf der Welt, die besser Geige spielen als er..."

Wolfgang Kleine hatte als Journalist seine Feuertaufe bei der Fußball-WM 1974 in Deutschland. Danach wurden für ihn zahlreiche Handball-Spiele, die Berichterstattung vom Leichtathletik-Europacup 1979 und die Begleitung der Tour de France 1996 sowie 1997 unvergessliche Erlebnisse. Aber eins bleibt besonders in Erinnerung: Das Wintermärchen der Olympischen Spiele 1994 in Lillehammer.

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