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Neil Robertson startete mit 16 Jahren erstmals als Profispieler © getty

Nach 30 Jahren gewinnt erstmals wieder kein Brite oder Ire die Snooker-Weltmeisterschaft. Der Australier Neil Robertson holt sich den Titel.

Sheffield - Der Australier Neil Robertson ist neuer Snooker-Weltmeister.

Bei der WM im Crucible Theatre in Sheffield setzte sich der 28-Jährige im Finale gegen Ex-Weltmeister Graeme Dott aus Schottland 18:13 durch.

Damit ist Robertson der erste Weltmeister seit 1980, der nicht aus Großbritannien oder Irland stammt.

Vor 30 Jahren hatte der Kanadier Cliff Thorborn den Titel gewonnen. (Alle Mehr-Sport-News)

Dott: "Es hat verdient gewonnen"

"Es ist ein großartiges Gefühl nach diesem kräfteaufreibenden Spiel", sagte der frisch gekürte Champion nach 31 gespielten Frames.

Robertson durfte sich zudem über 381.000 Dollar Preisgeld freuen.

Dott, Weltmeister von 2006, gratulierte dem Australier: "Er hat verdient gewonnen. Er war über das gesamte Match besser. Ich weiß gar nicht, wie ich noch 13 Frames geholt habe."

Mit dem Erfolg kletterte Robertson in der Weltrangliste auf den zweiten Platz. Sein unterlegener Finalgegner gehört nun wieder zu den Top 16 der Welt.

Higgins und O'Sullivan scheitern früh

Titelverteidiger John Higgins (Schottland), der derzeit unter Betrugsverdacht steht, war bereits im Achtelfinale an Englands Snooker-Legende Steve Davis gescheitert.

Der sechsmalige Weltmeister schied im Viertelfinale gegen Robertson aus.

Ebenfalls in der Runde der letzten Acht scheiterte Englands Superstar Ronnie O'Sullivan, dreimaliger Champion und Nummer eins der Weltrangliste, an Mark Selby (England).

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