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John Higgins sichert sich nach 1998, 2007 und 2009 den vierten Weltmeistertitel © getty

Nach einem turbulenten Jahr sichert sich Higgins den Weltmeistertitel. Seinen Gegner hält er aber für den "Mann der Zukunft".

Sheffield - Der Schotte John Higgins ist zum vierten Mal nach 1998, 2007 und 2009 Weltmeister.

Im Finale von Sheffield wehrte der 35-Jährige den Ansturm des 14 Jahre jüngeren Engländers Judd Trump auf der Zielgeraden noch ab und gewann die Endspielserie "best of 35" mit 18:15 Frames.

Trump war mit einem Vorsprung von 10:7 Frames in den letzten Tag der Veranstaltung gegangen.

Mit seinem Sieg ließ Higgins ein für ihn sehr wechselvolles Jahr mit mehr Tiefen als Höhen endgültig hinter sich. Vor genau zwölf Monaten war er wegen angeblicher Vertuschung eines Bestechungsversuchs für sechs Monate gesperrt worden.

"Der Mann der Zukunft"

Im Februar, als Higgins beim German Masters in Berlin gerade das Achtelfinale erreicht hatte, erlag sein Vater und Mentor John senior seinem langen Krebsleiden.

"Hinter mir liegt eine schwere Zeit", sagte der Weltmeister von Sheffield: "Ohne die Hilfe und Unterstützung meiner Familie hätte ich es nicht bis hierher geschafft."

Großes Lob spendete der "Wishaw Wizard" seinem unterlegenen Finalgegner Judd Trump, der in der ersten Runde Titelverteidiger Neil Robertson (Australien) aus dem Wettbewerb geworfen hatte: "Von ihm wird man noch viel hören, er ist der Mann der Zukunft." (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr die News im TV auf SPORT1).

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