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Monica Lierhaus ist seit 2004 als Sportschau-Moderatorin bei der ARD © imago

Die beliebte Sportmoderatorin ist wohl wieder bei vollem Bewusstsein. Ihr Gesundsheitszustand bleibt weiter aber kritisch.

Hamburg - Die beliebte ARD-Sportmoderatorin Monica Lierhaus ist offenbar aus ihrem mehr als sechswöchigen künstlichen Koma erwacht.

Wie die "Hamburger Morgenpost" am Freitag berichtete, sei die 38-Jährige wieder bei vollem Bewusstsein.

Lierhaus befinde sich auf der Intensivstation der Neurochirurgie am Universitätsklinikum Eppendorf (UKE).

Die NDR-Pressestelle wollte diese Nachricht am Freitagnachmittag auf Anfrage weder bestätigen noch dementieren.

Zustand nicht zufriedenstellend

Laut "Morgenpost" berichteten UKE-Mitarbeiter, dass der Zustand von Monica Lierhaus noch nicht zufriedenstellend sei. Das wochenlange künstliche Koma habe Spuren hinterlassen.

"Die Muskulatur hat sich zurückgebildet. Bewegungsabläufe und Reflexe sind eingeschränkt.

Sogar das Reden muss sie erst wieder lernen. Das dauert", heißt es in dem Blatt.

Operation im Januar

Monica Lierhaus hatte sich Mitte Januar einer Operation unterzogen und lag seitdem im künstlichen Koma. Bei dem Eingriff wurde laut "Hamburger Morgenpost" ein Aneurysma entfernt. Das ist eine gefährliche Ausweitung an einer Hirnarterie.

Offenbar gab es während der Operation Komplikationen: Es kam zu einer schweren Blutung, die die Ärzte nicht sofort stoppen konnten. Daraufhin wurde die Moderatorin in ein künstliches Koma versetzt.

Rückkehr ungewiss

Monica Lierhaus ist die derzeit erfolgreichste Sportmoderatorin im deutschen Fernsehen. Angeblich ist ihr von der ARD ab Sommer ein mit 875.000 Euro pro Jahr dotierter Vertrag angeboten worden.

Damit würde sie zu den bestbezahlten TV-Moderatoren gehören. Ob sie wieder in ihren Beruf zurückkehren kann, ist noch nicht gesichert.

Für die ARD hatte sie sich zu einer sportlichen Allzweckwaffe entwickelt. Sie war unter anderem im Fußball und im Radsport tätig, ebenso bei Olympischen Spielen und im Wintersport.

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