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Die internationale Wakeboard- und Wakeskate-Szene kam in Köln beim Red Bull Wake The Line zusammen. © SPORT1

Am 13. August wurde im Stadionbad beim Müngersdorfer Stadion in Köln ein Wettkampf der etwas anderen Art ausgetragen. Wagemutige Wakeboarder ließen sich von speziellen Winch-Vorrichtungen quer über die Schwimmbecken ziehen.

24 Wakeboarder und Wakeskater waren aus ganz Europa angereist, um eine absolute Weltpremiere mitzuerleben: Ein mobiles Wakeboardbahnsystem in einem Freibad.

Die mobile Miniatur-Anlage verwandelte die vier verschiedenen hintereinander liegenden Becken in einen großen, zusammenhängenden Parcours. So entstand eine Fahrstrecke von 320 Metern mit verschiedenen Hindernissen, den sogenannten Obstacles, die in beide Richtungen abgefahren werden konnten.

Fast 2.000 Zuschauer verfolgten das Wasserspektakel von den Tribünen am Beckenrand aus hautnah und verfolgten aufmerksam die Wettkämpfe der besten Wakeboarder und Wakeskater Europas um ein Preisgeld in Höhe von 10.000 US-Dollar.

Internationale Wakeboard-Elite

Unter den Wettkampfteilnehmern waren mehrfache Welt-, Europa- und Deutsche Meister vertreten. Eingeladen waren 16 Wakeboarder und acht Wakeskater. Im Gegensatz zu den Wakeboardern, fahren Wakeskater ohne feste Bindungen an ihrem Board, sondern finden Halt durch ein spezielles Tape, ähnlich wie bei einem Skateboard.

Bei den Athleten zählte bei gutem Wetter aber nicht allein der Wettbewerbsgedanke, sondern auch der Spaß am Sport. Jung und Alt fuhren in verschiedenen Läufen gemeinsam.

Hier die Ergebnisse des Red Bull Wake the Line im Überblick:

Wakeboard

1. Peter Pascal Schmidt2. Bernhard Hinterberger3. Nico von Lerchenfeld

Wakeskate

1. Andy Kolb 2. Tarik Ghoniem 3. Moritz Thiele

Bester Trick: Dominik Gührs , Frontside 900°

Mehr Wakeboard News gibt es auf sport2.de.

Autor: Birgit Axler Fotos: © sport2 GmbH

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