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Need for Speed ? Burcu Cetinkaya © getty

Wer diesen Namen bis dato nicht gehört hat, sollte ihn sich jetzt groß hinter die Ohren schreiben: Burcu Cetinkaya, 28 Jahre jung, ist mit ihrer Beifahrerin Cicek Güney die schnellste Ralley Fahrerin in der Ford SportTrophy International. Sie ist die ?Tigerin im Überrollkäfig?.

So titulierte sie die Journalistin Ruth Morgen vom RebBulletin und wir finden diese Bezeichnung so schrecklich passend für Burcu, dass wir sie einfach adaptiert haben. sport2 bekam die Gelegenheit, diese Speedbombe zu interviewen ? denn hinter der harten Kämpferfassade schlägt das Herz einer jungen Frau, die einen Traum hat (wie wir alle). Doch ihr Traum ist ?anders?: Der Aufstieg in die nächst höhere Klasse des Ralleysports ? WM oder IRC ? Intercontinental Ralley Challenge.

Burcu wurde vom Ralley Fieber im zarten Alter von 12 Jahren infiziert. Seitdem ließ es sie nicht mehr los. Ihr Vater, ja der Cetinkaya, der ganz groß im Motorsportbiz ist, wollte seine Tochter auf keinen Fall hinter einem Lenkrad sehen. Heirat, Kinder, Familie ? das war sein Plan.

Ohne Burcu. Mit 24 kam ihr großer Durchbruch im Ralleysport. Viel zu spät. Eigentlich. Nicht jedoch für die Tigerin. Während einer sehr erfolgreichen Snowboard Karriere (Türkische SB Meisterin 2003, Slalom und Riesenslalom) lernte sie ihre Freundin und Beifahrerin Cicek Güney kennen. Die beiden bildeten von nun an ein unzertrennliches Team ? zuerst auf der Piste, dann im Wagen. Die eine kann ohne die andere nicht ? und umgekehrt.

Heute, 2009, moderiert Burcu eine Motorsendung auf TV24, macht gerade drei Ausbildungen (Tango, Kickboxen und Bauchtanz), trainiert mehr denn je für ihren Aufstieg und scheint einfach nicht zu bremsen zu sein.

Wen wundert es dann, dass diese eiserne, schnelle sexy Lady 30 (!) Fan E-Mails täglich bekommt. Von Bewunderinnen und auch Herren der Schöpfung, die jetzt endlich doch den Hut vor ihr ziehen.

Burcu ist und bleibt aber eine Lady, egal wie feste sie mit Stöckelschuhen das Gaspedal tritt. Den Beweis dafür liefern wir hier in unserem Interview.

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Autor: Andrea LakebergFotocredits: RedBullPhotofiles

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