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Siegerehrung bei den Junior Ladies vl. Tor Young, Sophia Marie Reimers, Ginger Pfennings. © SPORT1

Bursa, Türkei ? Die Cable-Wakeboard Europameisterschaft, vom 17. - 19. Oktober, war ein voller Erfolg. Das deutsche Team brachte sieben Einzelmedaillen mit nach Hause und belegte in der Teamwertung Platz drei hinter den Niederlanden und England.

Nur vier Wochen nach der Wakeboard WM im russischen Anapa, gab?s noch offene Rechnungen zu begleichen. Die Wettkämpfe in Russland dominierten die Holländer Maxine Sapulette und Mike Ketellaper.

Maxine Sapulette dominiert nach Belieben

Die Niederländerin war auch in Bursa nicht zu schlagen. Sie sicherte sich souverän den Titel in der Klasse Open Ladies. Silber und Bonze holten Kathrin Ögretici und Eva Koch nach Deutschland. Für Ögretici war es ?der Hammer hier in der Türkei auf dem Treppchen zu stehen?, denn schließlich, ?fließt ja auch türkisches Blut durch meine Adern.?

Die Herren lieferten sich ein Herzschlagfinale. Nick Davies reiste mit mächtig Wut im Bauch an die Küste des Marmarameeres. In Russland stürzte er in seinem letzten Lauf und musste mit ansehen, wie Mike Ketellaper im Anschluss Weltmeister wurde. Ironie des Schicksals, diesmal stürzte der Holländer und der Brite wurde Europameister. Zuvor lieferte er sich aber ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Israeli Lior Sofer. Auf dem dritten Platz landete Marcel Doorgeest aus Holland.

Wolfram Wagner fand?s geil

In der Masters Klasse sicherte sich der Franzose Loic Le Bras, um Haaresbreite vor Rens Cosjin aus Holland, den Titel. Wolfram Wagner sorgte mit seinem dritten Platz für eine weitere deutsche Medaille. ?Das ist unbeschreiblich geil?, sagte Wagner.

Besonders hungrig auf Edelmetall waren die deutschen Nachwuchsdamen. In der Kategorie Junior Ladies verhinderte nur Tor Young aus England einen deutschen Doppelsieg. Gold ging an Sophia Reimers, Bronze an Ginger Pfennings.

Nicht ganz so erfolgreich waren ihre männlichen Pendants. Der erste Platz bei den Junior Men ging an Lewis Cornwall aus England. Vize-Europameister wurde der Deutsche Dominik Gührs. Den dritten Rang belegte der Engländer Josh Rose.

Eklat um Moritz Petri

Anna Laura Brabänder eröffnete mit ihrem Sieg bei den Girls die deutschen Medaillenjagd. Bei den Boys ging das deutsche Team leer aus. Der Topfavorit Moritz Petri war nicht am Start. Er soll bei den Deutschen Meisterschaften in Magdeburg in einem Angriff auf einen Preisrichter verwickelt gewesen sein und wurde vorläufig gesperrt. Auch die Medaillenhoffnungen Pauline Dryschka und Frederic von Osten fehlten dem deutschen Team.

Die genauen Ergebnisse auf sport2.de unter Cable-Wakeboard Europameisterschaft

Tobias CremerFotos: ecwc

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