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Mit über 80 km/h rasen die wagemutigen Downhill-Skateboarder die Serpentinen hinunter. © SPORT1

Bad Hindelang ? Mitte Oktober ging es im beschaulichen Allgäu hoch her! In dem Allgäuer Erholungsort drehte sich einmal mehr alles um Autos und Motorräder, die vor 1980 gebaut wurden. Daneben waren rund 60 Downhill-Skateboarder unterwegs, um sich über 105 steile Kurven zu schlängeln.

Fotos zum "Downhill-Skateboarden im Allgäu" gibt es auf sport2.de.

Über 200 historische Fahrzeuge konnten bestaunt werden, aber es gab auch einige neuere Modelle zu bewundern. Bei einer Gedenkveranstaltung wurde an das berühmte historische Jochpass-Rennen erinnert. Daneben durften die Zuschauer über 60 wagemutige Downhill-Skateboarder und zehn Streetluge-Fahrer bewundern, die in den Renn-Pausen den Pass hinunter fuhren.

Streetluge kann man mit Straßenrodeln übersetzen. Beim Streetluge liegen die Fahrer ? ähnlich wie beim Rodeln ? auf dem Rücken und fahren, je nach Gefälle, mit bis zu 120 km/h geteerte Straßen hinab. Beim Downhill-Skateboarden fahren die Skateboarder die steilen Strecken mehr oder weniger aufrecht stehend hinunter.

Der Jochpass ist mit seinem Scheitelpunkt auf 1.000 Metern über dem Meeresspiegel Deutschlands höchstgelegene Bundesstraße. Die mehr als sieben Kilometer lange und sich durch 105 Kurven schlängelnde Gebirgsstrecke verläuft von Bad Hindelang nach Oberjoch und überwindet dabei einen Höhenunterschied von mehr als 500 Metern.

Eine Geschwindigkeitsmessanlage ermittelte den schnellsten Downhill-Fahrer: Stephan Risch war mit 75 km/h der schnellste stehende Skateboarder, bei den Streetlugern war Benni Weber mit 88 km/h am schnellsten.

Mehr Skate News gibt es auf sport2.de im Bereich: SKATE .

Autor: Birgit Axler | Felix BuchholzFotos: © Felix Buchholz

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